Freitag, 23. Juni 2017

#32 Bücherregal - Alive(The Generations Triology, Band 1)


Titel(Englisch)Alive(The Generations Triology, Band 1)
AutorScott Sigler
VerlagDel Rey
ISBN-13978-0553393125
GenreYoung Adult Dystopie
Seiten384 Seiten
Meine Bewertung
5/5

 Inhalt

Als M.Savage aufwacht realisiert sie schnell, dass sie in einem Sarg liegt. Jedoch wacht sie ohne Erinnerungen auf und es fällt ihr ziemlich schwer sich aus dem Sarg zu befreien. Als sie sich befreit hat fallen ihr weitere Särge auf. Mit den Überlebenden aus den Särgen macht sie sich auf die Suche nach Antworten und findet mit den anderen auf dem Flur vor dem Raum mit den Särgen nur Knochen und Staub, aber keine Antworten.

Review

Besonders gut hat mir gefallen, dass man quasi direkt in die Story einsteigt und alles zusammen mit dem Protagonisten erfährt. Das heißt man hat kein Vorwissen bis auf das was im Klappentext steht und wird dadurch einige Male ziemlich überrascht. Das Buch ist übrigens in der Ich-Perspektive verfasst. Den Schreibstil habe ich auch als sehr angenehm empfunden.

Das Tempo ist ziemlich schnell, was aber mehr oder weniger normal ist bei drei Teilen. Dadurch ist es auch eine recht kurze Lektüre und deshalb habe ich sie auch in einem durchgelesen. Mich hatte die Story einfach so gepackt, dass ich einfach nicht aufhören konnte zu lesen und am liebsten hätte ich auch direkt die beiden nachfolgenden Bände gelesen. Zudem ist es auch leicht zu lesen, da nicht ständig zwischen den Charakteren gesprungen wird.

Die Handlungen sind nachvollziehbar und auch logisch. Zudem ist es einmal etwas anderes in dem Genre, jedoch erfährt man erst im Laufe des Buches was so anders ist und wo überhaupt das Ganze spielt.


Fazit

Mich hat das Buch sehr gut unterhalten und ich kann es wirklich jedem empfehlen, der auch Gefallen an "Die Tribute von Panem" und "Die Bestimmung" hatte. Es ist der 1. Band einer dreiteiligen Reihe und soweit ich weiß momentan nur auf Englisch erhältlich. Es ist halt ein typisches Jugendbuch, das heißt es ist nicht ganz so dunkel und dramatisch wie andere Bücher über Dystopien.

Mittwoch, 21. Juni 2017

10 weitere Fakten









 Guten Morgen :)

  1. Mir fallen viel zu viele Sachen auf, was immer wieder zu witzigen Situationen führt. Zum Beispiel sag ich dann plötzlich während dem Fernseh gucken: "Guck mal die Vase im Hintergrund an". Obwohl diese absolut kein Blickfang ist oder ähnliches.
  2. Ich hab relativ ungewöhnliche Interessen wie zum Beispiel das 3D-Origami, Perlentiere und anderes.
  3. Ich bin ein guter Zuhörer und gebe auch gerne Ratschläge.
  4. Ich bin in der Regel eine sehr ruhige Person. Das heißt manch einer traut mir noch nicht einmal zu, dass ich schreien oder allgemein wütend werden kann.
  5. Was ich so gut wie nie mache ist shoppen gehen. Wenn ich zum Beispiel Wolle brauche, dann gehe ich in der Regel in den Laden und gucke auch nur die Wolle an. Wenn es keine passende Wolle gibt, dann verlasse ich auch den Laden ohne mir etwas anderes anzusehen.
  6. Auch bin ich genügsam, das heißt ich brauche einfach keine teuren Möbel oder ständig neue Schuhe und Kleidung.
  7. Mein fahrbarer Untersatz ist auch schon über 15 Jahre alt und mir ist es auch vollkommen egal, ob ein Auto Klimaanlage, elektrische Fensterheber oder anderes hat. Solange es mich sicher und zuverlässig von A nach B bringt reicht es mir.
  8. Ich gehe gerne auf Konzerte, auch wenn das viele Bekannte bei mir nicht vermuten.
  9. Viele beschreiben mich als geheimnisvoll, da ich so wenig über mich verrate. Das mag zwar manchmal hier auf dem Blog anders erscheinen, aber viele kennen mich schon seit Jahren und haben keine Ahnung wer ich wirklich bin.
  10. Ich erkläre sehr gerne und wenn man mich lässt, dann werden diese Erklärungen auch sehr lange.


Ich emfinde meine Interessen als vollkommen normal, jedoch sehen das meine Bekannten anders und sagen mir das auch dann so.
Wollt ihr noch etwas wissen oder habt Fragen bezüglich der Nervenschmerzen oder chronischen Schmerzen? Dann könnt ihr die gerne stellen :) Als nächstes gibt es einen Eintrag zum Thema Bodyshaming bezüglich chronische Erkrankungen. Auf das Thema bin ich ja schon einmal ganz grob eingegangen, jedoch möchte ich dem ganzen einen eigenen Beitrag widmen. Ich musste mir auch oft anhören, dass es oft an einem selbst liegt ob man bei Tabletten zu nimmt oder nicht und ja solche Aussagen können manchmal sehr weh tun. Das Thema ist leider auch sehr aktuell bei mir, auch wenn es bei mir jetzt nicht ums Gewicht geht.


Viele liebe Grüße und hoffentlich ist es bei euch nicht so heißt.

Montag, 19. Juni 2017

Montagsfrage


http://buch-fresserchen.blogspot.de/

Hallo :)

Hoffentlich hattet ihr auch so schönes Wetter am Wochenende! Jetzt gibt es erst einmal die Antwort auf die heutige Montagsfrage von Buchfresserchen.


Gibt es manchmal Bücher, bei denen du zögerst sie zu lesen, obwohl du sie eigentlich unbedingt lesen willst?

Manchmal zögere ich mit dem Lesen, da ich mir das Buch gerne für später aufhaben will. Oder ich habe so hohe Erwartungen kurz nach dem Kauf, dass ich genau weiß wie enttäuscht ich dann während dem lesen wäre. Vielleicht kennt ja wer diese unrealistische Erwartungen, die man teils an seine Lieblingsautoren hat? Und manchmal passt auch das Buch auch nicht gerade zur Stimmung, die man gerade hat und dann fällt es auch schwer wirklich Gefallen daran zu finden. Auf meinem Stapel ungelesener Bücher sind einige, die ich gerne lesen würde und ich kann mich einfach nicht dazu überwinden es zu tun.
Bei einem weiß ich ganz genau, dass ich mental noch nicht bereit dazu bin und es mich momentan auch nur belasten würde es zu lesen. Auch bei Horrorbüchern achte ich darauf, dass ich zu viele am Stück und immer wieder anderes zwischendurch lese. Da kann der Klappentext noch so interessant sein, ich brauche einfach immer wieder eine Pause.

Und was ist eure Meinung dazu?

Einen schönen Start in die Woche und hoffentlich ist es bei euch nicht ganz so heiß.

Freitag, 16. Juni 2017

#31 Bücherregal - Um Leben und Tod





Titel(Deutsch)Um Leben und Tod
Titel(Englisch)Do no harm
AutorHenry Marsh
VerlagDVA Sachbuch
ISBN-13978-3-421-04678-9
GenreMedizin
Seiten352 Seiten
Meine Bewertung
5/5

Inhalt

Henry Mash gehört zu den renommiertesten Neurochirurgen Großbritannien und in diesem Buch erzählt er selbstkritisch von einigen seiner Operation. Wie fühlt es sich für ihn an am Gehirn selbst zu operieren? Wie geht er mit Operationen um, die den Tod des Patienten mit sich bringen?

Review

In dem Buch erzählt ein Neurochirurg selbst von seinem Alltag, weshalb das ganze auch sehr gut nachvollziehbar ist. Die einzelnen Operationen werden alle verständlich erklärt.
Man merkt durchgehend, dass der Arzt eine eigene Meinung hat und sich leidenschaftlich für das Recht der Patienten einsetzt. Zudem gesteht er sich auch Fehler ein, was ihn menschlich und vor allem sympathisch macht.
Das Thema des Buches an sich ist auch sehr gut gewählt, da man dadurch mal einen Blick hinter die Kulisse werfen kann. Neurochirurgen die am Gehirn selbst arbeiten haben oft das Leben von den Patienten in der Hand und ein kleiner Ausrutscher kann fatale Auswirkungen haben.
An vielen Stellen wird deutlich, dass ein Arzt nicht nur funktioniert sondern auch ziemlich mit seinen Gefühlen zu kämpfen hat. Wenn zum Beispiel eine Operation zwangsläufig den Tod oder ein lebenslanges Koma bedeutet, empfiehlt man diese Operation trotzdem dem Patienten? Im Buch wird hervorgehoben, dass ein Chirurg trotz all seiner Bedenken komplizierte Operationen durchführen muss um durch diese zu lernen und vor allem besser zu werden. Und die Fehler verfolgen den Neurochirurgen meistens ein Leben lang.
Der Autor kritsiert auch immer die Ökonomisierung der Krankenhäuser in Großbritannien. Der Patient leidet immer mehr unter diesem System, da der Bettenmangel immer größer wird und die Ärzte einfach nicht mehr genug Zeit haben um sich um die Patienten zu kümmern oder andere Ärzte korrekt anzulernen. Vor allem hat der Autor auch eine Menge Empathie und vor allem Mut. Zum Beispiel hat er trotz aller Proteste Menschen aus der Ukraine behandelt. Was ich auch sehr gut fand ist, dass er immer wieder zeigt wie fehlbar er ist als Neurochirurg und dass auch die besten bzw. gute Neurochirurgen ihre Grenzen haben.

An manchen Stellen ist das Buch ziemlich langatmig, aber das ist nicht weiter schlimm. Ohne die ganzen Ausschweifungen wäre es nur eine plumpe Aneinanderreihung von kurzen Erzählung, die das ganze wahrscheinlich nicht so interessant gemacht hätten. 

Fazit

Das Buch ist gut zu lesen und der Arzt selbst ist auch sehr sympathisch und vor allem nicht eingebildet. Es ist definitiv mal etwas anderes und meiner Meinung nach auch ein sehr spannendes Buch. Es wird nicht nur aus dem Arbeitsalltag berichtet, sondern Herr Marsh berichtet auch von seinen eigenen Schicksalsschlägen die ihn in die Rolle eines besorgten Angehörigen von einem Patienten brachten.

 

Weitere Infos zum Buch findet ihr übrigens auf der Verlag Seite: Hier

Ich bedanke mich hiermit recht herzlichst bei Bloggerportal vom Randomhouse und dem DVA  für das Bereitstellen eines Rezensonsexemplares.